Thriller, Mystery

Wie weit darf Klimaschutz gehen?

CO2 – WELT OHNE MORGEN

Politthriller

Zwölf Jugendliche aus zwölf Nationen reisen in ein Klima-Camp nach Australien, wo sie entführt werden. Die Kidnapper fordern eine Einigung der Weltgemeinschaft auf drastische Klimaziele. Klappt dies nicht, stirbt ein Kind vor laufender Kamera. Woche für Woche ein weiteres. Kann so eine Einigung erzielt werden?

Laut Klappentext, handelt es sich bei diesem Buch um einen „hochaktuellen Thriller um eines der wichtigsten Themen unserer Zeit“ und dem stimme ich voll zu.

Die Geschichte wurde aus jeder nur erdenklichen Sichtweise erzählt:

Aus der deutschen, entführten Jugendlichen im Camp, Hannah. Aus der Sicht des Betreuers des Camps, Nicolas. Aus der Sicht von Hannah’s verzweifelten Mutter, die hilflos in Berlin um das Leben ihrer Tochter bangt. Aus der Sicht von Hannahs Onkel, Marc, der als Kriegs-Journalist mithilfe seiner vielen Kontakte selbst Recherchen zu der Entführung anstellt. Aus der Sicht der Pressesprecherin der deutschen Kanzlerin. Immer wieder aus der Sicht von Hintermännern, Entführern oder der mächtigen Strippenziehern.

Richtig spannend fand ich die kurzen Sequenzen aus der Zukunft mit dem Hinweis: Sylt, 2040. Man wusste anfangs nicht, wen die Journalistin in der Zukunft interviewt und wieso sie Nachforschung zu der Entführung anstellt.

Trotz der vielen Perspektiv-Wechsel wusste ich dank der Ortshinweise relativ schnell wer gerade „denkt“ und mit wem die jeweilige Person zusammensitzt.

Ich empfehle diesen packenden Thriller allen Fans von Page-Turner, die vor keinem dicken Buch (etwas mehr als 500 Seiten) zurückschrecken.

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