Erzähl-Literatur

Orangenduft und Bienensummen

DAS FLÜSTERN DER BIENEN


Literatur

Rezensionsexemplar

An diesem Buch ist alles besonders, das wusste ich als ich das Cover sah und den Duft von Orangen in der Nase und das Summen der Bienen im Ohr hatte. Aber fangen wir von vorne an:

Die Geschichte dreht sich um den Jungen, Simonopio. Dieser wird als Baby unter einer Brücke gefunden und wird von einem Bienenschwarm umhüllt. Die Bienen wollen ihm jedoch nichts böses, denn an dem Kleinen mit der Hasenscharte kann kein Stich gefunden werden. Die Insekten beschützen Simonopio und begleiten ihn sein ganzes Leben.

Die Erzählung wechselt immer wieder zwischen den Figuren, teils auch mit größeren Zeitsprüngen: Hauptsächlich geht es in dem Buch das Leben des Bienen-Jungen. Dieser wächst in Mexiko Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Mir haben diese Wechsel sehr gut gefallen und die Geschichte um einiges interessanter gemacht. Denn nicht nur Simonopios Paten-Eltern kommen zu Wort, sondern auch der Junge selbst und u.a. sein „Gegner“. Dieser pachtet eine der vielen Felder von Simonopios Ziehvater und ist auf den besonderen Jungen wütend und eifersüchtig. Schnell entwickelt sich diese Wut zu tiefem Hass und er versucht sich an dem Jungen zu rächen. Doch ich will nicht zu viel verraten 🙂

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu lesen.

Ich empfehle das Buch allen Bienen-Fans, die sich von fast 500 Seiten nicht aufhalten lassen. Die Geschichte ist für’s Herz und definitiv etwas ganz besonderes

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